Twitterreise zwischen Onlinewelt und Offlinewelt

      Kommentare deaktiviert für Twitterreise zwischen Onlinewelt und Offlinewelt

Reisen von der Offlinewelt zur Onlinewelt der Social Media

Die Premiere: #twagdeburg

In den heutigen virtuellen Zeiten geschieht es, dass sich Menschen zunächst einmal offline kennenlernen. Irgendein Artikel führt zu einer interessanten Person. Oder man findet im Umfeld von bekannten Personen weitere, mit denen man sich austauschen möchte. So befreundet man sich auf der einen Plattform oder folgt sich auf der anderen. Gelegentlich kommt es dann aber auch dazu, dass man solcherlei Kontakte im realen Leben trifft.

So geschah es im vorliegenden Fall. Torsten Maue ist in der Barcamp Szene bekannt wie ein bunter Hund. Und auch von berufswegen stark vernetzt. Zudem ist er stark mit seiner Heimatstadt Magdeburg verbunden. Eines Tages reifte in ihm die Idee, seinen Online Kontakten seine Heimatstadt zu zeigen. Und via Twitter rief er dazu auf, Interesse an einem Besuch zu bekunden. Das Projekt bekam auch gleich einen Namen: Aus Twitter und Magdeburg wurde #twagdeburg und gleichzeitig damit war der zugehörige Hashtag geboren. In diesem Fall muss man zu 2013 zurückscrollen, das Projekt fand in veränderter Form eine Fortsetzung.

Große Resonanz in den Social Media

Insgesamt sind zu guter Letzt fünf Personen dieser Einladung gefolgt. Es gab viel zu Erkunden in dieser für alle fremden Stadt. Nicht zuletzt, und das war die Stadtmarketingidee hinter dieser Aktion, enstanden einige bleibende Notizen im Netz. Unter anderem wurde auch ein Video vom Offenen Kanal gedreht.

Es gibt auch vom Autor eine dokumentarische Fotosammlung ( Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag4 ) dazu. Wie im Video zu erkennen ist, fand die ganze von Torsten organisierte Aktion großen Anklang. So konnte es nicht ausbleiben, dass eine Fortsetzung geplant wurde.

Fortsetzung mit #twisaar

Und das sollte dann #twisaar werden. Auch diesmal zusammengefügt aus Twitter und dem Saarland. Die beiden Saarländer Andreas Sutor und Sarah Gläsner sollten die Organisation übernehmen. Dieses Mal wurde auch ein eigenes Twitterkonto, @twisaar, dazu eingerichtet.

Damals war es noch eher unbekannt, Protagonisten der Social Media Szene als Multiplikatoren zu erkennen. Auch den Begriff „Influencer“ gab es noch überhaupt nicht. Entsprechend zurückhaltend war die Unterstützung durch die Stadt Saarbrücken von offizieller Seite. Dieses Thema befindet sich aber im starken Wandel. Die Wirkung von Blogartikeln insbesondere mit ihrem Long Tail wird zwischenzeitlich erkannt.

Reiche Ausbeute besonders bei Blogbeiträgen

Im Saarland lässt es sich zu gut und zu entspannt leben. Da blieb wohl weniger Zeit für viele Tweets. Jedenfalls viel weniger als bei #twagdeburg. Dafür gab es umso mehr Blogartikel. Nachdem der erste bereits wegen Aufgabe der Domain wieder verschwunden ist, sind die restlichen gleich als Bildschirmfotos gesichert worden. Hier gibt es allerdings noch die Links auf einige Originale:

Alles in Allem eine ebenfalls gelungene Veranstaltung. Da hier mehr die Social Media Aktionen im Vordergrund standen, verzichte ich auf eine detaillierte Beschreibung des touristischen Programms.

Fortsetzung sollte folgen

Wenn solch ein Projekt so erfolgreich durchgeführt werden kann, dann ist der Ruf nach einer weiteren Fortsetzung nur verständlich. So wurde noch kurz #twonstanz, also Twitterati in Konstanz angedacht. Wegen der schwierigeren Hotelauswahl sowie der Erkrankung der dortigen Organisatoren wurde es dann aber nicht mehr umgesetzt.

Wandel für die Zukunft

Im Netz, so heißt es, gehen Informationen, seien es Bilder, Texte, Beiträge nicht verloren und bleiben für immer. Dem ist beileibe nicht so, es verschwindet auch viel. So ist zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels ein Blogbeitrag zu #twisaar nicht mehr im Netz.

Beim zugehörigen Twitterkonto wurden die meisten Tweets gelöscht, die wichtigsten als Archiv- und Historienbeiträge werden bleiben. Und in Zukunft wird sich der SaarVogel neuen Aufgaben widmen. Diese werden sicher wieder mit dem Saarland zu tun haben. Auch mit der Natur. Und dem Tourismus.